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Testimonial

Vorstellung Berufsbildende Schule Handelslehranstalt Hameln

Die Handelslehranstalt Hameln (HLA) ist das regionale Kompetenzzentrum für Bildungsgänge des Berufsfeldes "Wirtschaft und Verwaltung" sowie einiger Berufe aus dem Berufsfeld "Gesundheit" im Landkreis Hameln-Pyrmont. Seit 175 Jahren stehen wir in der Tradition guter Ausbildung und Kooperation mit allen Partnern der beruflichen Bildung im Weserbergland.
1400 Schülerinnen und Schüler (2021) besuchen die HLA in verschiedenen beruflichen Bildungsgängen und Vollzeitschulformen. Berufliche Kompetenz und allgemeinbildende Abschlüsse ergänzen sich bei uns ideal. Interessierte finden bei uns Wege bis zum allgemeinbildenden Abitur im Beruflichen Gymnasium Wirtschaft oder starten ihre Karriere in einem kaufmännischen oder gesundheitsorientierten Beruf. Die HLA Hameln hat seine Profilschwerpunkte insbesondere als "EUROPA-Schule" und als digitales Lernzentrum "Smart-School by bitkom". Durch innovative Lehr- und Lernmethoden ist es uns gelungen, bei unseren Schülerinnen und Schülern sowie Kooperationspartnern für ein hohes Maß an Zufriedenheit zu sorgen.

Björn Ole Lenz

Abteilungsleiter für den Bereich IT- und Qualitätsmanagement an der Handelslehranstalt Hameln (HLA Hameln)
Für nähere Informationen gehen Sie auf unsere Homepage:

Interview mit Björn Ole Lenz zur Arbeit mit Bildungslogin

Wie heißen Sie, für welche Organisation arbeiten Sie?
Mein Name ist Björn Ole Lenz und ich bin an der Handelslehranstalt Hameln (HLA Hameln) beschäftigt.
Beschreiben Sie kurz den Zweck Ihrer Organisation.
Die Handelslehranstalt Hameln (HLA) ist das regionale Kompetenzzentrum für Bildungsgänge des Berufsfeldes "Wirtschaft und Verwaltung" sowie einiger Berufe aus dem Berufsfeld "Gesundheit" im Landkreis Hameln-Pyrmont.
Welche Aufgabe haben Sie in Ihrer Organisation?
Ich bin als Abteilungsleiter für den Bereich IT- und Qualitätsmanagement an der HLA Hameln tätig.
Wie und wann haben Sie von BILDUNGSLOGIN erfahren?
Wir haben erstmalig über den Univention Summit 2019 in Bremen von dem Projekt gehört. Da wir über die Landesgrenze hinweg im Bereich der Berufsschulen als „Leuchtturmschule“ für digitale Ausstattung und Prozesse bekannt sind, ist der Kontakt über unseren Schulleiter Bernd Strahler entstanden.
Was hat Sie an BILDUNGSLOGIN überzeugt?
Wir haben schon lange nach einer Anbindung unserer Lehr- und Lernmittel an das IT-Portal (https://portal.hla-hameln.de) gesucht. Das Single-Sign-On System ermöglicht den smarten Zugang zu digitalen Medien, damit sich die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler mit ihren einmaligen Anmeldedaten ganz einfach und datenschutzkonform auf alle Systeme, vom digitalen Stundenplan über die schulinternen PCs und die iPads im HLA-WLAN bis hin zum Lernmanagementsystem sowie diversen digitalen Mediatheken anmelden können und sich auf den Kompetenzerwerb konzentrieren können. Über den Bildungslogin ist es uns möglich, den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften systemunabhängig die Lernmittel auf digitalem Wege zur Verfügung zu stellen. Dieses erfolgt verlagsübergreifend, sodass keine weiteren Apps notwendig, die unter Umständen zu technischen Problemen und Anwendungsfehlern führen könnten. Darüber hinaus ist die Administration der Lizenzen direkt bei uns über die Schule möglich.
Wann und Wie wurde BILDUNGSLOGIN bei Ihnen eingeführt, wie fanden Sie die Einführung?
Die Einführung des Bildungslogin erfolgte im Oktober 2021 und wurde in Zusammenarbeit dem IT-Dienstleister der HLA realisiert. Die Integration des Bildungslogins in das bestehende HLA Identitätsmanagement (ucs@school) war reibungslos möglich. Sämtliche Nutzerdaten sowie Klassenbezeichnungen werden aus der Schulverwaltung automatisiert direkt in das ID-Management übernommen und stehen damit direkt dem Bildungslogin zur Verfügung. So wird die entsprechende Freigabe für die Lernbücher erteilt.
Wie haben Sie danach mit BILDUNGSLOGIN gearbeitet?
Die Administration und Zuordnung der Lizenzen hat eine Kollegin aus dem Medienteam der HLA übernommen. Die Kollegin steht als Ansprechpartnerin für die Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Die Anwendung des Bildungslogin durch die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ist ebenfalls problemlos in den Alltag übergegangen, da die Verlinkung auf unserem Portal https://portal.hla-hameln.de realisiert wurde.
Welche Vorteile haben Lehrkräfte Ihrer Meinung nach durch BILDUNGSLOGIN?
Die Lehrkräfte haben einen zentralen Zugang zu den Verlagsmedien. Entscheidend ist, dass den Lehrkräften durch das ID-Management nur die Lehr- und Lernmittel für die Bildungsgänge zur Verfügung gestellt werden, in denen die Lehrkraft eingesetzt ist. Das gilt auch für schulweite Lizenzen für Lehrwerke, diese stehen so zentral zur Verfügung und kommen vermehrt zum Einsatz. Die zuvor verwendeten Zugangsdaten und aufzurufenden Quellen sorgten dafür, dass Lizenzen bei einzelnen Kolleginnen und Kollegen verblieben sind oder gar nicht bekannt waren. Die Lehrkräfte müssen sich nicht um die Administration der Schülerzugänge kümmern. Die zentrale Nutzung über den Bildungslogin in unserem Portal sorgt somit für Transparenz im Umgang, Zuordnung und Administration in der Lehr- und Lernmedien.
Welche Vorteile haben Schülerinnen und Schüler Ihrer Meinung nach durch BILDUNGSLOGIN?
Den Schülerinnen und Schüler kann unabhängig von Hard- und Software ein sicherer Zugang zu den Lernmedien realisiert werden. Die Beschaffung von gedruckten Werken war bisher teilweise mit dem Erwerb des Online-Zuganges gekoppelt. Gerade in iPad Klassen kommt es zu erhöhten Kosten, da zusätzlich zum digitalen Medium noch das Buch angeschafft wurde. Unabhängig von Endgeräten haben alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Zugriffsmöglichkeiten und müssen sich nicht mit der Verwendung verschiedenster Tools auseinandersetzen.
Welche Vorteile haben Schulträger Ihrer Meinung nach durch BILDUNGSLOGIN?
Der Schulträger hat durch die zentrale Steuerung des ID-Managements mit ucs@school auch die Möglichkeit die Lizenzen schulübergreifend zu beschaffen und auch zu verteilen. Die Administration kann zentral durch den Schulträger ermöglicht werden. Bei Problemen kann über die IT-Administration zentral eingegriffen bzw. gesteuert werden. Darüber hinaus ist die Abrechnungen einfacher zu realisieren. Durch den Einsatz des Bildungslogin kann schon von Seiten des Schulträgers auf die Datenschutzkonformität geachtet werden.
Was wünschen Sie sich für und von BILDUNGSLOGIN in der Zukunft?
Wir hoffen darauf, dass in naher Zukunft weitere Verlage mit in das Bildungslogin übernommen wurden. Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass nicht nur die reinen Bücher, Arbeits- bzw. Lösungsmaterialien bereitgestellt werden. Vielmehr sollte eine kollaborative Arbeitsweise und interaktive Verbindung zu anderen Medien realisiert werden. Dazu gehören auch Schnittstellen zum Open-Source-Tools, wie das Lernmanagementsystem moodle oder die Verbindung zur Dateiblage nextcloud. Die Administration der Verlagsmaterialien in ucs@school benötigt weitere Ergänzungen zur besseren Administration, wie z. B. die Ergänzung um weitere Selektions- und Auswertungskriterien. Zukünftig wird bei der Einführung von Bücher darauf geachtet, dass diese auch über den Bildungslogin verfügbar sind.
Welche drei größten Herausforderungen sehen Sie heute im deutschen Bildungssystem in Bezug auf die Digitalisierung allgemein und den Einsatz von digitalen Bildungsmedien?
Eine professionelle Ausstattung der Schulen mit IT ist eine Grundvoraussetzung, damit digitale Werkzeuge zur Umsetzung von pädagogische Konzepten und den damit verbundenen Lernerfolg, eingesetzt werden können. Damit geht einher, dass Unterrichtskonzepte und damit auch digitale Bildungsmedien neu gedacht werden müssen. Die Darstellung des Buches und der dazugehörigen Aufgaben als PDF ist längst nicht mehr ausreichend. Die Einbindung von AR/VR-Technologie oder anderen Techniken bieten die Chance, unterschiedliche Lerntypen noch besser anzusprechen. Ebenfalls besteht die Chance Sprachbarrieren mit Hilfe der digitalen Medien zu überwinden sowie eine noch bessere Binnendifferenzierung zu gewährleisten. Darüber hinaus wird ein flächendeckendes Support-Konzept an den Schulen benötigt. Die IT-Administration darf nicht länger in der Hand einzelner Lehrkräfte an den Schulen liegen. Der Schulträger hat die Administration zu übernehmen, damit alle Schulen die Möglichkeit haben, digitale Medien gewinnbringend einzusetzen. Damit verbunden ist eine zentrales ID-Management, damit die Verwaltung und der Zugang zu den digitalen Medien „smart“ gestaltet und somit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann. Ebenfalls müssen digitale Medien und Endgeräte als Lernmittel anerkannt werden, damit jeder Schülerin und jedem Schüler der Zugang in die digitale Welt zur Verfügung steht.
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